Eine aktuelle Übersichtsarbeit bestätigt: Wer in der Freizeit körperlich aktiv ist, erkrankt seltener an chronischem Kreuzschmerz. Ein gelegentliches Zwacken im Rücken lässt sich damit jedoch nicht verhindern.
HELSINKI. Die nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz äußert sich in einem Punkt sehr deutlich: So wird bei lumbalem Rückenschmerz eine “konsequente Steigerung der körperlichen Aktivität (Bewegungstherapie, Sporttherapie) mit Motivierungs- und Beratungselementen” empfohlen. Doch solche Empfehlungen stoßen nicht nur auf Zustimmung: Einige Experten bezweifeln, dass körperliche Aktivität viel nützt, manche glauben sogar, viel Bewegung könnte bei Kreuzschmerzen eher schaden.

Nicht ganz unschuldig an solchen Annahmen sind offenbar Querschnittstudien, in denen körperlich Aktive vermehrt unter Kreuzschmerzen litten. Allerdings ist hier eine reverse Kausalität recht wahrscheinlich: Viele bewegen sich etwas mehr, weil man ihnen das gegen ihre Kreuzschmerzen empfohlen hat, vermuten Arbeitsmediziner um Dr. Rahman Shiri aus Helsinki.

Ein Team um Shiri hat in einem aktuellen Review die vorhandene Evidenz zu körperlicher Aktivität in der Freizeit und der Kreuzschmerzinzidenz erneut beurteilt (Br J Sports Med 2017; online 14. Juni). Dabei haben die Forscher nur prospektive Kohortenstudien berücksichtigt, um die Gefahr einer reversen Kausalität zu minimieren.

Sie fanden 36 geeignete Studien mit zusammen über 158.000 Teilnehmern. In allen Studien waren die körperliche Aktivität sowie die Häufigkeit von Rückenschmerzen prospektiv erfasst worden. Wie sich zeigte, traten lumbale Schmerzen bei körperlich Aktiven nicht signifikant seltener auf als bei nicht Aktiven. Wurden nur die körperlich Hochaktiven berücksichtigt – dazu zählten Personen, die mehr als drei- bis viermal oder mehr als zwei bis vier Stunden die Woche Sport trieben – war die Rate für Kreuzschmerzen in den vergangenen zwölf Monaten sogar um 6 Prozent erhöht, bei moderat Aktiven hingegen um 6 Prozent erniedrigt, keines der Resultate erwies sich jedoch als signifikant. Auch wenn der Zeitraum auf das vergangene halbe Jahr oder den vergangenen Monat begrenzt wurde, ergaben sich keine signifikanten Differenzen. Durch Kreuzschmerzen bedingte Fehltage am Arbeitsplatz traten bei körperlich Aktiven und Inaktiven ähnlich häufig auf.

Ein anderes Bild ergab sich jedoch, wurde nach häufigen oder chronischen Kreuzschmerzen geschaut. Als chronisch galt der lumbale Schmerz, wenn er über mindestens drei Monate anhielt oder mehr als 30 Schmerztage innerhalb eines Jahres auftraten.

Hierzu fanden die Forscher um Shiri sechs qualitativ hochwertige Studien. Teilnehmer, die in ihrer Freizeit sportlich aktiv waren (mindestens ein- bis zweimal pro Woche oder mindestens eine halbe bis ganze Stunde pro Woche) und zum Beginn der jeweiligen Untersuchung noch keine Rückenschmerzen hatten, bekamen zu 11 Prozent seltener chronische Kreuzschmerzen als Inaktive. Wurde die Intensität berücksichtigt, zeigte sich ein Dosiseffekt: Moderat Aktive entwickelten 14 Prozent seltener und Hochaktive 16 Prozent seltener chronischen Kreuzschmerz. Alle Resultate waren statistisch signifikant. Interessant ist auch eine Zwillingsanalyse in einer der Studien: War einer der Zwillinge sportlich aktiv und der andere nicht, dann bekam der aktive Zwilling wesentlich seltener Kreuzschmerzen.

Die Ärzte um Shiri schließen aus den Resultaten, dass sich die Gefahr von chronischem Kreuzschmerz durch Sport und körperliche Aktivität tatsächlich verringern lässt. Dies gilt jedoch nicht für episodische Kreuzschmerzen, wie sie mit einer Häufigkeit von 25 bis 40 Prozent innerhalb eines Jahres bei einem Großteil der Bevölkerung auftreten. Solche Schmerzen seien recht unspezifisch und hätten daher wohl wenig mit dem Ausmaß der körperlichen Freizeitaktivität zu tun, schreiben sie. Vielmehr sei auch bei einem gesunden Lebensstil gelegentlich mit Rückenschmerzen zu rechnen.
11% reduziert war die Rate für chronische Kreuzschmerzen bei Teilnehmern, die in ihrer Freizeit sportlich aktiv waren (mindestens ein- bis zweimal pro Woche oder mindestens eine halbe bis ganze Stunde pro Woche)

Quelle: Ärzte Zeitung online, 13.07.2017

Über uns

11/Oct
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DaSein – Wellness

Genießen Sie bei uns die ganz besondere Atmosphäre, die Sie in unseren gepflegten Räumen in München Haidhausen vorfinden und wählen Sie Ihre ganz individuelle Massage oder Wellness-Behandlung aus unserem vielfältigen Angebot. Entspannen Sie sich und lassen Sie sich von uns verwöhnen!

DaSein-Studio für Massage und Kosmetik

Bei DaSein – wellness kümmern wir uns um die Regeneration Ihres Körpers und Ihrer Sinne. Ihre Gesundheit, Ihre Erholung und Ihre Schönheit stehen für uns im Vordergrund. Überlassen Sie sich ganz dem Augenblick und der Einheit von Körper und Geist: Entspannen Sie sich!

Die jahrtausendealten Heilmethoden haben in Asien eine lange Tradition. Sie bieten viele Möglichkeiten, wie man sich von Alltag und Stress erholen kann. Auch Massage gehört zu diesem ganzheitlichen Ansatz. Nicht ohne Grund sind in Asien oft Mönche die Meister für traditionelle Massagetechniken. Dies gilt auch für die Thaimassage. Die Einheit von Körper und Geist steht in Asien immer an oberster Stelle. Entspannung und Wohlbefinden stellen sich dabei fast automatisch ein.

Auf unseren Seiten finden Sie alles zu unseren Angeboten und Preisen.

Wenn Sie eine Beratung suchen, einen Gutschein verschenken möchten oder eine unserer Wellness-Studio ausprobieren möchten, rufen Sie uns bitte einfach an unter Tel. 089 81 30 41 93 oder senden Sie uns eine E-Mail ( per Formular auf Kontakt).

Wir sind Masseure, Kosmetikerin von anerkannten qualifizierten Massage-Kopsmetik-Akademien und wurden in der Technik der traditionellen Massage und Kosmetikschule offiziell ausgebildet. Wir bilden uns außerdem durch Zusatzqualifikationen ständig für Sie weiter. Gönnen Sie sich selbst etwas Gutes und genießen Sie eine entspannende Wellness-Zeit in unseren Räumlichkeiten!

Bonuskartensystem und weitere Rabattsysteme nennen wir Ihnen auf Anfrage gerne.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr DaSein Team

Ein wichtiger Hinweis für unsere Kunden:

Die von uns angebotenen Massagen sind sogenannte Wellness-Massagen, keine medizinischen Massagen. Unsere Wellness-Massagen sind keine Heilbehandlungen und wir geben keine medizinischen Ratschläge oder Auskünfte. Bitte lassen Sie sich bei gesundheitlichen Problemen vorab von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker untersuchen und bestätigen, dass eine Wellness-Massage für Sie gesundheitlich unbedenklich ist und dass wir diese für Sie durchführen dürfen. Alle unsere Massagen finden auf Ihr eigenes Risiko und in Ihrer eigenen Verantwortung unter Ausschluss jeglicher Haftung unsererseits statt.

Wir führen nur seriöse, traditionelle klassische Massagen in Form von Wellness-Massagen durch, jedoch keine Erotik-Massagen oder Prostitution! Derartige Anfragen sind bei uns unerwünscht und zwecklos! Wir bitten Sie, unsere traditionelle asiatische Heilkultur, zu der auch die traditionelle Massage zur Gesunderhaltung und Prävention seit Jahrhunderten gehört, zu respektieren. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Colonmassage

11/Oct
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Bei der Colon- oder Kolonmassage, auch als Kolonbehandlung bezeichnet, handelt es sich um eine besondere Form der Massage des Bauchraumes, welche besonders auf den Dickdarm (Kolon) einwirkt. Diese Behandlung wurde von Paul Vogler erfunden und verbreitet. Angewendet wird diese Form der Massage vor allem bei der Behandlung chronischer Verstopfung.

Die Kolonbehandlung ist Bestandteil der Ausbildung von Masseuren und Physiotherapeuten, ist jedoch eine eher unbedeutende Behandlung im Vergleich zu anderen Massagen, trotzdem wird sie vielfach noch angeboten, und kann eine nicht-medikamentöse Alternative zur Behandlung mit Abführmitteln darstellen.

Klassische Massage

Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

Da sich die theoretischen Grundlagen der einzelnen Massagearten sehr stark unterscheiden, und diese auf völlig unterschiedlichen Behandlungstheorien basieren, ist die Anzahl der teils nachgewiesenen, teils nur angenommenen Wirkungsweisen auf den Körper groß. Folgend sind die wichtigsten dieser Wirkungsweisen genannt.

  • Lokale Steigerung der Durchblutung
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • Lösen von Verklebungen und Narben
  • Verbesserte Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
  • Psychische Entspannung
  • Reduktion von Stress
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems

Quelle: Wikipedia

Die bei der Reflexzonenmassage gemeinten Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich „spiegeln“. Sie sind nicht mit den bekannten Head-Zonen der Medizin identisch. Es soll sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel geben. Diese Zonen sollen entweder diagnostisch (Irisdiagnose) oder im Rahmen einer Befundaufnahme oder therapeutisch (Reflexzonenmassage, Akupunktur und Akupressur) eingesetzt werden können.

Die Begriffe Reflexzone und Somatotopie werden oft synonym gebraucht. Als Reflexzone wird im Allgemeinen ein Körperbereich bezeichnet, der aufgrund eines hypothetischen nicht genau beschriebenen reflexartigen Wechselwirkungsgeschehens als diagnostisch wie therapeutisch nutzbar aufgefasst wird. Der Begriff Somatotopie hingegen ist ein phänomenologischer: Er bezeichnet die quasi kartographische Darstellung des Gesamtorganismus auf einem seiner Teilbereiche. Die Nutzbarkeit vieler Somatotopien als Reflexzone und die Deutung vieler Reflexzonen als Somatotopien bringt es mit sich, dass die beiden Begriffe allgemein als austauschbar verstanden werden.

Es gibt keine einheitliche “Karte” der Reflexzonen, etwa an Füssen und Händen, stattdessen gibt es viele voneinander abweichende, sich widersprechende Abbildungen.

Quelle: Wikipedia

Thai-Massage

11/Oct
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Die traditionelle Thai-Massage (TTM ) ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran (Thai: นวดแผนโบราณ) bekannt ist, was soviel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung“. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage.[1] Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Zehn ausgewählte Energielinien (Thai: สิบเส้น – sip sen), die nach ayurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet auf einer Bodenmatte statt. Traditionell dauert sie 2½ Stunden und zeichnet sich durch ihren dynamischen kraftvollen Aspekt aus.

Fundament der Thai-Massage ist das ayurvedische System der 72.000 Energielinien (nadis), von denen in der Thai-Massage zehn (sip sen – สิบเส้น) bearbeitet werden. Über diese Energielinien, auf denen die sogenannten Marmapunkte (Energiepunkte) liegen (im japanischen Shiatsu als Akupressurpunkte bekannt), wird der Mensch nach aryurvedischer Lehre mit Prana (Lebensenergie) versorgt. Prana kann dem Körper über die Atmung zugeführt werden. In den Dehnpositionen der Thai-Massage verbraucht die Muskulatur Sauerstoff und der Mensch wird angeregt, tiefer zu atmen. Intensive Druckmassagen bewirken ebenfalls eine verstärkte Atmung. Ein tiefer Atem fördert Entspannung und Regeneration (vermehrtes Prana).[2] In der Lehre der Thaimassage korrespondiert der Druck auf bestimmte Marmapunkte und Energielinien mit der Linderung unter anderem folgender körperlicher Leiden:[3]

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Ohrensausen (Tinnitus)
  • Schlafstörungen
  • Schock
  • Husten
  • Knieschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel

Quelle: Wikipedia

Hot Stone Massage

Die aus Amerika stammende Massage mit heißen Steinen ist eine wohltuende, entspannende Anwendung mit Tiefenwirkung, bei der Naturlavasteine auf 50° erhitzt werden. Dadurch werden Verspannungen gelöst, sowie der Lymphfluß und die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt

Durch Massage mit Basaltsteinen und Wärme ist eine tiefere Entspannung möglich.
Durch Kombination von Druck- und Streichmassage werden Schmerzen und muskuläre Beschwerden vermindert, Ying und Yang werden harmonisiert. Ziel ist die Wiederherstellung der Gesundheit.

Kräuterstempelmassage

Bei der aus Indien stammenden Kräuterstempelmassage handelt es sich um eine Ganzkörperanwendung mit warmen Stempeln, pflegenden Ölen und entspannenden Massagegriffen im Verlauf von Energielinien. Bei der Massage werden Energieblockaden gelöst, Durchblutung und Stoffwechsel angeregt, der Körper harmonisiert und entgiftet und somit Entspannung und Streßabbau gefördert. Die Stempelmassage bietet eine Möglichkeit ihr Wellnessangebot zu erweitern.

Aroma-Massage

11/Oct
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Die Aromamassage mit ätherischen Ölen

Bei der Aromamassage werden die ätherischen Öle auf unterschiedliche Art aufgenommen. Bei allen Methoden steht im Vordergrund, dass die Dämpfe den Geruchssinn ansprechen. Die Aromamassage macht sich dabei den empfindlichen menschlichen Geruchssinn zu nutze. Außerdem verbinden Menschen mit unterschiedlichen Düften unterschiedliche Gefühle und Empfindungen. Am bekanntesten sind wohl Duftlampen oder ein Kräuteraufguss in der Sauna.

Die Aromamassage ist eine ganz besondere Form der Massage. Der Körper nimmt über die Haut die Wirkstoffe der ätherischen Öle auf. Die ätherischen Öle unterstützen durch ihre ganz besonderen Eigenschaften die entspannende Wirkung.

Eine Aromamassage ist ein Erlebnis für Körper und Geist. Selbst die Luft und die ganze Atmosphäre während der Aromamassage sind von den ätherischen Ölen durchwachsen. Wacholder, Eukalyptus, Lavendel, Sandelholz, Rosmarin oder Limette sind nur wenige der eingesetzten Düfte. Die Massage selbst und die eingesetzten Öle richten sich ganz nach dem gewünschten Ergebnis.

Es gibt spezielle Öle welche

  • belebend und erfrischend
  • entzündungshemmend
  • wärmend
  • beruhigend
  • konzentrationsfördernd
  • oder schmerzlindernd wirken.

Quelle: wellness-Massage-Portal

Was ist eine Massagetherapie und welche Formen gibt es?

Die Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Der Masseur ertastet den Befund mit seinen Händen und behandelt mit bestimmten Grifftechniken, zum Beispiel Streichungen, Knetungen, Reibungen, Dehnungen, Klopfungen und Vibrationen bestimmte Körperregionen des Patienten.

Nach Behandlungszielen und Anwendungsformen unterscheidet man folgende therapeutische Massageverfahren:

Klassische Massage

Als überwiegend muskuläre Massageform (bei Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur) wirkt diese muskelentspannend, schmerzlindernd, durchblutungssteigernd und entstauend auf die behandelten Körperregionen.

Reflexzonentherapie

Bei den verschiedenen Formen der Bindegewebs-, Segment-, Periost- (Knochenhaut) oder Kolonmassage (Dickdarm) können innere Organe über die Haut und Muskulatur beeinflusst werden. Durch Massage in bestimmten Hautnervenbezirken, den Reflexzonen, kann über Nerven- und Reflexbahnen der Zustand der inneren Organe verändert werden und eine Schmerzlinderung eintreten.

Unterwasserdruckstrahlmassage

Mithilfe eines geführten Druckstrahls wird der Körper unter Wasser behandelt. Der Patient befindet sich dabei in einer Art Badewanne. Unterstützt durch den entspannenden Effekt der Wassertemperatur von 36 bis 38 Grad Celsius und der Auftriebskraft des Wassers wird eine muskelentspannende, schmerzlindernde, durchblutungssteigernde und entstauende Wirkung erzielt.

Manuelle Lymphdrainage

Mit speziellen Griffen wird das Lymph- und Venengefäßsystem entstaut. Bei verletzungs- und operationsbedingten Schwellungen oder bei Gelenkerkrankungen wirkt die manuelle Lymphdrainage durch den Abbau der Schwellung auch schmerzlindernd.

Wie wirkt die Massagetherapie?

Die Massage hat mehrere günstige Effekte und positive Wirkungen auf den Menschen, die man therapeutisch nutzen kann.

Mechanische Wirkungen

Direkte mechanische Wirkungen erfolgen über Druck und Zug im Bereich der Haut, Unterhaut, Muskeln, Sehnen, Kapselbandapparat und Bindegewebe unter Einschluss der Nerven, Lymph- und Blutgefäße. Narben und Verklebungen (Adhäsionen) zwischen den unterschiedlichen Geweben können gelöst werden.

Neurophysiologische Wirkungen

Bei einigen Massagetechniken werden die Gelenke von dem Therapeuten mitbewegt. Die Bewegungsimpulse stimulieren Bewegungsrezeptoren und Schmerzrezeptoren in Gelenk und Muskulatur und hemmen reflektorisch die Schmerzwahrnehmung. Schmerzerzeugende Substanzen können durch die Anregung der Durchblutung und den gesteigerten Muskelstoffwechsel abtransportiert werden. Bei muskulären Verspannungen kann die Gewebselastizität auf einen normalen Spannungszustand zurückgeführt werden.

Psychische Wirkungen

Bei vielen Erkrankungen ist die Regenerationsfähigkeit und Stresstoleranz herabgesetzt, sodass Massagen innerhalb einer Rehabilitation oft den Bedürfnissen eines Patienten nach menschlicher Zuwendung, wohltuender Ruhe und psychischer Entspannung entsprechen.

Was sind die Anwendungsgebiete einer Massagetherapie?

Klassische Massage und Unterwasserdruckstrahlmassage sind insbesondere sinnvoll bei:

  • Muskelverspannungen,
  • Schmerzen im Bereich der Muskulatur und bei Weichteilrheumatismus,
  • bindegewebigen Verklebungen (Adhäsionen) und unelastischem Narbengewebe, zum Beispiel nach Operationen.

Reflexzonentherapie kann angewendet werden bei:

Funktionsstörungen der inneren Organe, zum Beispiel Asthma bronchiale oder Störungen des Darmtätigkeit,

  • Durchblutungsstörungen, zum Beispiel Gefäßerkrankungen.

Der entstauende Effekt der Lymphdrainage wird genutzt bei:

  • Lymphödemen und Gelenkergüssen nach Unfall oder Operation,
  • Halbseitenlähmungen im Bereich der Hand,
  • rheumatischen Gelenkerkrankungen.

Birgt diese Therapie auch Risiken?

Bei Massagetherapien sollten die unterschiedlichen Stadien der Erkrankungen beziehungsweise Wundheilung beachtet werden. So sollte innerhalb der ersten 48 Stunden nach Verletzungen, zum Beispiel Muskelfaserrissen, keine klassische Massage durchgeführt werden, da durch die mechanische Reizung erneut Blutungen im verletzten Gewebe auftreten könnten. Stattdessen beeinflussen andere physikalische Therapieverfahren wie die Lymphdrainage oder Elektrotherapie Glossar-Symbol den Heilungsprozess in frühen Phasen positiv.

Es gibt weitere Erkrankungen wie frische Knochenbrüche, Tumoren, frische Thrombosen oder Venenentzündungen im Massagegebiet, bei denen die Risiken überwiegen und die Massagetherapie nicht angewandt werden sollte.

Quelle: TK.de